PARADIES-ACKER
von Duygu Ağal
am Düsseldorfer Schauspielhaus
Premiere am 07.02.2026

»[…] Regisseurin Magdalena Heffner findet die perfekte Bildsprache […] und lässt Devin und Cennet über die Bühnenwüste stolpern und staksen wie durch unwegsames Gestrüpp, immer kurz davor, sich an den Händen zu fassen, um dann doch danebenzugreifen. Dabei zuzusehen und zuzuhören ist schwer zu ertragen, weil es so schmerzlich vertraut ist und so grausam ehrlich.«
(Tanja Brandes // Rheinische Post)

»Eine großartige Idee der Bühnenbildnerin Aliki Anagnostakis den klaustrophobischen Raum nicht als glitzerndes Studio, sondern trsit, karg und dreckig als öden Seelen-Acker der Prtagonistin darzustellen. Dorthin nehmen und die beiden bravourösen Schauspielerinnen, Özlenim Meier und (als Mutter Cennet) und Blanka Winkler (in wechselnden Rollen) mit.«
(Christa Fluck // theater:pur)

»Duygu Ağal hat mit ›Paradies-Acker‹ einen kraftvollen, poetischen und politischen Text geschrieben, brutal und zärtlich zugleich […]. Ein einziger Kraftakt, gestemmt von zwei starken Schauspielerinnen, die ihre Figuren sich aneinander abarbeiten lassen, mit Gesten und Worten und ihren Körpern - und bis zur Erschöpfung.«
(Tanja Brandes // Rheinische Post)

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHERS
von Johann Wolfgang von Goethe
am Theater Ulm
Premiere am 27. September 2024

»[…] Die Bühnenfassung von Magdalena Heffner gibt Samson Fischer einen großen Raum, diesen Werther lebendig werden zu lassen. Das Goethe‘sche Pathos wirkt angenehm entstaubt und unmittelbar ergreifend, auch dank der Leidenschaftlichkeit, mit der Fischer in der Figur aufgeht. Der tiefe Sturz hin zum finalen Selbstmord – auf der Bühne delikat und anrührend abstrahiert – ist eine fesselnde Studie über Glück und Leid, über eine zerstörerische Obsession.«
(Florian L. Arnold // Neu-Ulmer Zeitung)

»[…]›Weisheit und Wahrheit‹ erkannte Sturm und Drang-Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart in Goethes ›Werther‹. Gleiches lässt sich für die Neuinszenierung des Theaters Ulm sagen. Zu Recht brandete Fischer für seine fabelhafte Leistung begeisterter Applaus entgegen. In dieser Umsetzung merkt man dem Stück nicht an, dass es 250 Jahre auf dem Buckel hat. Es ist frisch und ergreifend wie am Tag der Erstveröffentlichung.«
(Florian L. Arnold // Neu-Ulmer Zeitung)

»[…] Samson Fischer, der diesen Romanhelden in allen Facetten bewundernswert spielt – jung, sympathisch, staunend, verliebt, emotional, verloren, verzweifelt –, ist angetrieben von theatralischer Action. ›Love‹ und ›Lotte‹ malt er vielfach auf Papier oder den Boden, arbeitet sich an Tüchern und Bändern und anderen Requisiten ab, muss immer in Bewegung sein, etwas tun.«
(Jürgen Kanold // Südwest Presse)